17.07.2015: Baden – Chalons en Champagne

Seit unserer Abfahrt ist nun schon mehr als eine Woche vergangen und so wird es langsam Zeit, euch die Vergangenheit nachzureichen – soweit nicht bereits von Mad Murdoch erledigt. Also die ganze Vorbereitung – dazu später mehr – war etwas chaotisch – zwar vielfach geplant aber irgendwie hat nicht alles gepasst. Egal. Am 17.7.2015 so gemütlich nach sieben war dennoch alles parat: Auto – pardon – unsere Schwarze Perle

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Ladung,

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Fahrer – also los – aber halt, wer sitzt denn da am Steuer?

 

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Nachdem die Jungmannschaft dann eingesehen hat, dass die Beine zum Kuppeln noch zu kurz sind haben dann The Face und Dr Colonel John Smith das Steuer herumgerissen, den Kilometerstand festgehalten und sind losgedüst.

 

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Richtung Chalons en Champagne, weil da gibt’s ein IBIS Hotel und sichere Anlaufstätten sind auf so einer Reise das A und O. Bloss lagen davor noch 500 Km malerische Autobahn

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– Gelegenheit also mal einen auf mobile IT zu machen und alle möglichen Problemchen zu fixen.

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Klappte gar nicht schlecht – bis auf den Schönheitsfehler, dass das IBIS schon ausgebucht war. Wir haben dann Navi-unterstützt umgeplant und irgendein Romantikhotel in der französischen Pampa anvisiert. Allerdings glich diese Pampa eher einer Landebahn für Raumfähren oder einer 3-D Druckerei für Öltanker, denn über Kilometer hinweg blinkte es am Horizont rot. Und zwar nicht einfach so, sondern 100% synchron – nun wissen wir ja schon, dass die Franzosen eine Affinität für Zentralismus haben, aber dass sie gleich alle Blinklichter von Paris aus steuern, schien uns dann doch etwas unwahrscheinlich. Ein Rätsel?! Nicht das letzte auf dieser Reise.

Inzwischen nahte immerhin das Romantikhotel, bloss dass Romantik wohl ausschliesst, dass Gäste sich nach 24:00 noch irgendwohin verirren, wo sich nicht mehr mal Fuchs und Hase gute Nacht sagen können, weils es keine gibt. Egal – flugs also auf Handbetrieb umgestellt und weiter durch die Pampa gecruist, bis dann irgendwann ein B&B Hotel der bekannten Kette auftauchte. Schade nur, dass das zweite B irreführend ist nämlich nicht “Bression” – und es gab tatsächlich nirgendswo mehr ein Ende-Fahrt-Bier gab – dafür am nächsten Morgen ein typisch französisches Zmorgebüffet (was ja “Petit Dejeuner” heissen würde) in einem Raum von ca. 15 m2 (inkl. Büffet) – eher traurig – aber wir mussten ja eh weiter. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert – und sei es auch nur um 02:15 noch ein Bett zum schlafen zu finden.

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