20.07.2015: Schon in Mitteleuropa verfilzt und gloriose Startszenen

Am Freitag Abend spät ging es los. Das A-Team mit DrD aka Hannibal und Jimbo mit wechselhaftem Charakter Murdock / BA / Face fädelten sauber in Baden ein mit dem festen Glauben, um Mitternacht in Challons-en-Champagne in der Nähe von Paris Halt zu machen. Es wurde später, weil man sich auch mit Navi verfahren kann und weil dann Hotelreceptions in der französischen Pampa nicht mehr besetzt sind. Aber dass sich A-Team-Max-East auch Tags darauf mitsamt Navi in England wieder verfilzte, gereicht nun der Namensgeberin des Teams – bekannterweise einer 80er-Jahre TV Serie einer schnellen paramilitärischen Eingreiftruppe – nicht unbedingt zur Ehre. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Die Registration beim Rennoffice ging auch sehr reibungslos und schon bald war das Zelt aufgeschlagen und die Kehle mit einem kühlen Bier genetzt.

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Viele andere Teams waren auch schon da. Meistens Briten, ein paar Amis, Australier und Taiwanesen sowie weitere Europäer wie Rumänen, Schweden, Polen, Dänen und auch Schweizer die wie A-Team-Max-East vor dem ‚maximum East‘ noch fast ‚maximum West‘ Anlauf nehmen wollten.

Neben dem Camping sammelten sich die Autos und alle nervöselten noch rum wie Eichhörnli, klebten noch das Auto voll oder schraubten noch an der Ausstattung oder gar am Motor rum. DrD aka Hannibal verbrachte gefühlt ca. 75% seiner Zeit damit, Sachen sauber zu verräumen und danach nicht wieder zu finden. Er ist ja der mit dem Plan, der aufgeht, was er wiederum liebt. Nun, ich sage (schreibe) nur so viel: Auf ging der Plan eigentlich immer.

Unser Nachbar im Carpark – nota bene verkleidet als Pirat – hatte nette Sponsoren. Ein Freund von ihm hat ihm Geld dafür bezahlt, dass er ein Foto seines (des Sponsors) nackten Hinterteils hinter die Sonnenschutzblende klebt. Nun muss der Arme das immer anschauen, wenn er in die Sonne fährt, was von Westen nach Osten öfters der Fall sein dürfte.

Nun kann man ja über die Briten sagen, was man will. Aber Party machen sie schon sehr heftig, wenn auch nicht sehr lange. Um 23h wurde die Musik abgestellt, aber vorher hat es noch einer geschafft, nackt auf dem „Mongol-Rallye“ Schriftzug rumzuturnen, bis dieser zusammenbrach.

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Nach dem in England obligaten Regen in der Nacht zeigte sich Tags darauf dann doch die Sonne. Der offizielle Start fand im Goodwood Racing Circle im Süden Englands statt. Die Organisatoren haben sich grosse Mühe gegeben und die Szenerie war grossartig. Ein Team aus Schweden hat es dann aber noch geschafft direkt auf dem Racetrack seinen Opel Kadett aus den 80er Jahren zu verheizen, was zu gewissen Verzögerungen führte. Wir werden sehen, ob sie es schaffen, sich noch in die Rallye einzufädeln. Aber sonst ist ja die Fahrt von Schweden nach England sicher auch noch hübsch gewesen.

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Team of the day waren für uns die Spanier. Erstens weil sie so schöne Fahrzeuge haben – wir hatten ja zuerst auch einen solchen Subaru Libero – zweitens aber auch weil sie uns feinen Wein und Manchego Käse zum Apéro kredenzt haben. Nur noch der Flamenco hat gefehlt.

Das der Tag 0 und der Tag 1. Stay tuned ….

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One thought on “20.07.2015: Schon in Mitteleuropa verfilzt und gloriose Startszenen

  • Hi Jungs,
    wünsche Euch eine erlebnisreiche Rally und hoffe, dass eure SUPER-Maschine den langen beschwerlichen Weg durchhält.
    Ich habe auch gesponsert….einem AAA-Team gehört auch ein AAA-Betrag…..na ja, die Fotos von eurem verzierten Wagen muss ich dann schon sehen 🙂
    bis bald
    DJ B. the unbeatable B.

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